| Forum - Thema | |
| Nächstes Thema -> | |
| Forum -> Allgemeines -> Off-Topic -> Machtloser Obama | |
Antworten: 0
Seite [1] |
|
JokerLapPen Beiträge: 14 |
# Thema - 21.02.2012 um 21:12 Uhr
Von Paul Craig Roberts | Übersetzung: Rainer Rupp | junge Welt | — Der frühere Chefredakteur des Wall Street Journal und Staatssekretär im US-Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan, Paul Craig Roberts, veröffentlichte am 15. Februar unter dem Titel »Wer wird die Amerikaner aus Washingtons Klauen befreien? Ist Obama ein Heuchler oder nur ein unbekümmerter politischer Leichtfuß? Oder ist er ein Idiot?« auf seinem Blog folgenden Text zum Besuch des chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping in Washington: Presseberichten zufolge hat Obama bei seinem Treffen im Weißen Haus am Valentinstag mit Chinas Vizepräsident Xi Jinping die Gelegenheit genutzt, »die sensible Frage der Menschenrechte mit dem chinesischen Führer im Wartestand« anzusprechen. Der tapfere und freimütige Obama ließ sich weder von Etikette noch Anstand abhalten. Anschließend erklärte Obama, Washington werde »auch in Zukunft fortfahren, die Bedeutung der Umsetzung der Wünsche aller Menschen und ihrer Rechte zu betonen«. Darüber sollte man eine Minute nachdenken. Inzwischen ist das zweite Jahrzehnt angebrochen, in dem Washington muslimische Männer, Frauen und Kinder in sechs Ländern ermordet. Washington sorgt sich so sehr um Menschenrechte, daß es Bomben auf Schulen, Krankenhäuser, Hochzeiten und Beerdigungen wirft, alles nur, um die Menschenrechte der muslimischen Bevölkerung hochzuhalten. Ganz klar, Bombardierungen befreien muslimische Frauen von männlicher Dominanz und dem Zwang, die Burka zu tragen. Hunderttausend oder eine Million tote Iraker, vier Millionen vertriebene Iraker, ein Land mit zerstörter Infrastruktur, mit Großstädten wie Falludscha bombardiert, mit weißem Phosphor niedergebrannt und dem Erdboden gleichgemacht, das ist der richtige Weg, um die Umsetzung der Wünsche aller Menschen und ihrer Rechte zu betonen. Das Gleiche gilt für Afghanistan. Und Libyen. In Pakistan, Jemen und Somalia bringen Washingtons Drohnen die Menschenrechte zu den Leuten. Abu Ghraib, Guantanamo und geheime CIA-Gefängnise sind weitere Orte, zu denen Washington die Menschenrechte bringt. Obama, der die Macht hat, amerikanische Bürger ohne ordentliches Gerichtsverfahren ermorden zu lassen, hat angeblich keine Macht, um das Gefangenenlager Guantanamo zu schließen. Er ist machtlos, sich selbst daran zu hindern, Israel mit Waffen zu versorgen, mit denen Palästinenser und libanesische Staatsbürger ermordet werden, denen Obama jedoch die Menschenrechte bringt, indem er sein Veto gegen jede UN-Resolution einlegt, die Israel wegen seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Statt Washingtons Beispiel auf dem Gebiet der Menschenrechte zu folgen, investieren die bösen Chinesen in anderen Ländern, kaufen Dinge von ihnen, und verkaufen ihnen ihre Waren. Wie viele Menschen hat China im 21. Jahrhundert bombardiert oder durch Drohnen und Sanktionen umgebracht? Nichts belegt besser den totalen Realitätsverlus t in den Ländern des Westens als die Tatsache, daß die gesamte westliche Welt nicht in wildes Gelächter ausgebrochen ist, als Obama seiner Besorgnis über die Menschenrechtsverlet zungen in China Ausdruck gab. (…) Quelle: junge Welt |
Offline |
|
Antworten: 0
Seite [1] |
|
| Sie müssen sich registrieren, um zu antworten. |
-=HGM=- Peppi87 | Mario
-=HGM=- NorBerT | Robert
-=HGM=- Bearbel3 | Pascal
-=HGM=- deronkel | Andre
-=HGM=-Ravenhood | Maik
-=HGM=- Skar | Julian| Platz | Name | Punkte |
![]() |
DerNorbert1987 | 11030118 |
![]() |
xXxAppelxXx | 10048524 |
![]() |
marvSANs | 10009710 |
|
|
VIEW | ||
|
|
VIEW | ||
|
|
VIEW | ||
|
|
VIEW | ||
|
|
VIEW | ||
|
|
VIEW | ||
|
|
VIEW | ||
|
|
VIEW |